Die Radarsignale der Georadarmessung werden für eine spätere Signalauswertung digitalisiert und mit einem Rechner aufgezeichnet. Die so vermessenen Spuren zeigen ein Tiefenprofil entlang einer Oberflächenlinie, also einen Schnitt, der in das Objekt hineingelegt wurde. Legt man diese Schnitte hinreichend dicht nebeneinander, kann man aus allen Schnitten ein räumliches Tiefenbild rekonstruieren.
Aus den fertigen Scans entsteht ein hochgenaues, digitales und photorealistisches Modell. Daraus können zweidimensionale CAD-Zeichnungen oder Orthophotos generiert werden. In Verbindung mit der Radarmessung werden auch die konstruktiven Strukturen unter der Oberfläche sichtbar gemacht. Konstruktionen oder Gefügeschäden können zerstörungsfrei erfaßt und kartiert werden.
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